Sentiment Umfragen

  
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Aktienmarkt-Survey vom 6. Februar 2012

Behavioral Sentiment (cfe / loe)

Vorsichtiger Optimismus

Im Vergleich mit der Umfrage vom 23. Januar 2012 ist die Stimmung nochmals besser geworden. Der Prozentanteil der Bullen hat sich um gut zwei Punkte erhöht. Allerdings gehen die Investoren nicht von einer sehr schnellen Bewegung aus.

1. Kurzfristige Perspektive

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57.3% Bullen gegenüber 42,7% Bären, so die Aufteilung der Lager. In der Januar-Umfrage waren 55,2% der Investoren positiv gestimmt. Der relativ geringe Zulauf, den das Bullenlager erhalten hat, erklärt sich auch damit, dass der SMI im Vergleich zur letzten Umfrage praktisch stagniert hat.

2. Der SMI auf Wochenfrist

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Um die Stimmung für die kurzfristige Sicht besser zu fassen, haben wir gefragt, wo die Investoren den SMI Ende Woche sehen. Die Optimisten überwiegen klar. Aber 80,5% der Investoren sehen lediglich eine Schwankung in der Grössenordnung von einem Prozent. Das löst keinen Zugzwang aus.

3. Portfolioanpassungen

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Auch wenn die Verschiebungen im kurzfristigen Zeithorizont gering erscheinen, lässt die aktuelle Marktsituation die Investoren nicht kalt. Seit Dezember 2011 ist der Prozentsatz der Investoren gesunken, die keinen Handlungsbedarf in Bezug auf ihre Position sehen. Dabei haben Bullen und Bären Zulauf erhalten. 

Fazit

Auf den ersten Blick erscheint das Umfrageergebnis unspektakulär: eine etwas optimistischere Stimmung für den SMI in den kommenden Wochen und wenige Erwartungen für die ganz kurzfristige Perspektive.

Der vergleichsweise hohe Prozentanteil der Investoren, die in Bezug auf den Aktienanteil Handlungsbedarf sehen, lässt auf eine untergründige Spannung schliessen. Es scheint, als ob die Meinungen für die mittel- bis längerfristige Sicht stark polarisieren.

Immerhin stehen sich zwei Extremszenarien gegenüber. Auf der einen Seite die Variante „Goldilock“. Das heisst: Die Zinsen bleiben noch lange tief, die Wirtschaft wächst, die Inflation bleibt aus und die Bankenkrise wird abgewendet.
Die andere Seite wären Inflationsschübe, die Eurokrise gerät ausser Kontrolle und die Belebung der Wirtschaft ist nur ein Strohfeuer, bevor die globale Konjunktur in sich zusammenfällt.

Diese Ausgangslage lässt für die kommenden Monate starke Schwankungen an den Märkten erwarten. Denn spätestens im April oder Mai muss sich zeigen, ob die Fakten mehr für die Anhänger des „Goldilock-Szenarios“ sprechen oder für die Crash-Propheten.

Vielen Dank

für die Teilnahme an dieser Börsensentiment-Umfrage! Sie erreicht die Online-User aus dem Leserkreis unserer Website invest.ch, aber auch von fuw-report.ch und Newsnetz. 
Teilnehmeranzahl 403

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