Divergenzen sind ein Schlüsselelement bei der Beurteilung der Qualität eines Trends. Zudem liefern sie Hinweise, in welcher Phase eines ganzheitlichen Trends sich der Markt befindet.
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Divergenzen sind dann im Chart zu sehen, wenn Kursverlauf und Momentum-Indikator auseinanderstreben. Steigen die Kurse weiter an, während der Indikator fällt, wird von negativen Divergenzen gesprochen. Positive Divergenzen resultieren aus der umgekehrten Situation.
Entstehen Divergenzen, schwächt sich die Dynamik des zugrundeliegenden Trends ab. Divergenzen sind demnach ein Sättigungsmerkmal. Sie treten einige Zeit vor dem eigentlichen Trendende auf, sind jedoch für sich genommen kein eigentliches Kauf- respektive Verkaufsignal. In einem Haupttrend entstehen Divergenzen erstmals am Ende einer 3, dann verstärkt kurz vor dem Ende der finalen 5 (Siehe Elliott-Wellen) Bei einer Gegenbewegung (a-b-c-Bewegung) sind sie vor dem Ende der C-Welle zu beobachten. Die Dynamik eines Trends erreicht ihren Höhepunkt nach ca. 70-80 % seiner Laufzeit. Ab diesem Punkt entstehen zwischen Preis- und Momentumverlauf in der Regel Divergenzen.