Jeder Trend besteht aus mehreren kürzer laufenden Trends, die sich wiederum aus Teiltrends zusammensetzen. Jeder dieser einzelnen Trends unterliegt einem Zyklus. Am besten wahrnehmbar für viele Marktteilnehmer sind die Mehr-Wochen-Zyklen. Für den Schweizer Aktienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren eine Zyklusdauer von vier bis sieben Wochen herauskristallisiert. In dieser Zeitspanne bewegt sich der Markt von einem markanten Hoch- zu einem Tiefpunkt. Die ineinander verschachtelten Monats-, Wochen- und Tageszyklen können sich bei entsprechender Überlappung gegenseitig verstärken oder abschwächen.
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Zyklen bilden nebst der Richtungspräferenz die Dynamik eines Trends ab. Üblicherweise entwickelt ein Trend bei ungefähr 70 bis 80 Prozent seiner Laufzeit die grösste Dynamik, der Kurshoch- oder -tiefpunkt selbst folgt also erst später. Wenn sich die jeweils dynamischsten Sequenzen sie entsprechen den Teilstücken mit der grössten Steigung - der verschiedenen Zyklen übereinanderlegen, steigert sich die Bewegung weiter: Die prozentualen Kursgewinne oder -verluste pro Zeiteinheit vergrössern sich. Laufen die verschiedenen Zyklen auseinander, kann das gegenseitige Kompensieren zu Seitwärtsbewegungen oder sogar kurzfristig entgegengesetzten Bewegungen führen. Die Zyklen können somit als Zeitfenster betrachtet werden, in welchem eine Richtung präferiert und bei geringen oder fehlenden Gegenkräften auch eingeschlagen wird.