| Fachbegriff - Lexikon: Momentum |  |
Dieser Indikator misst die Veränderungsrate eines vergangenen Kurses im Verhältnis zum aktuellen Kurslevel. Um eine 20-Tage-Momentumlinie zu konstruieren, zieht man den aktuellen Schlusskurs vom Stand von vor 20 Tagen ab. Daraus ergibt sich eine Kurve die um die Nulllinie schwankt. Zeitliche Abstände von 5 bis 20 Tagen werden im allgemeinen zur kurzfristigen Analyse herangezogen. Das Momentum gibt Aufschluss über die Geschwindigkeit und Schwungkraft von Kursbewegungen sowie über Trendwenden. Steigende Kurse und eine ansteigende Momentumlinie oberhalb von Null, bedeuten, dass der Aufwärtstrend sich beschleunigt. Der Trend schwächt sich ab, sobald die Linie wieder zu fallen beginnt. Fällt das Momentum unter die Nulllinie, so gewinnt der Abwärtstrend an Fahrt. Das Momentum ist ein Vorlaufindikator, da der Indikator in einem Aufwärtstrend sein Hoch vor dem Kursverlauf erreicht. Wendepunkte im unteren Bereich der Kurve können als Kauf-, Wendepunkte im oberen Bereich können als Verkaufsignale gewertet werden. Es kann vorkommen, dass der Momentum-Indikator im positiven Bereich zu fallen beginnt, obwohl der Aktienkurs neue Höchststände markiert. Diese Konstellationen werden Divergenzen genannt. Fallendes Momentum bei steigenden Kursen - Ausbildung von Divergenzen: 
zur Gesamtübersicht
|