Fachbegriff - Lexikon: Wellen / Wave / Three / Four / Five
Das Elliott-Wellen-Prinzip ist ein wichtiges Instrument der technischen Analyse. Der Ansatz beruht auf der Überlegung, dass sich Märkte in Wellen bewegen. Jede hat spezifische Merkmale. Die Wellen wiederum setzen sich aus untergeordneten Bewegungen zusammen. Es gibt zwei grundlegende Muster. Ein Impulsmuster (oder Impulswellen) und ein Korrekturmuster (bzw. Korrekturwellen). Beide zusammen ergeben das Basismuster.
Die Impulswellen bestehen aus fünf Wellen, 1 bis 5.
Die Korrekturmuster setzt sich aus drei Wellen (A, B und C) zusammen. Ein kompletter Zyklus besteht somit aus acht Wellen. Elliott hat ein hoch differenziertes System für die Bestimmung von Wellen entwickelt. Eine wichtige Rolle spielen die Fibonacci-Relationen. Einige Grundprinzipien zur Festlegung der Wellen sind:
Welle 2 korrigiert meistens 38,2% oder 61,8% der Welle 1.
Welle 3 hat oftmals ein Ausmass von 161% oder 261% der Welle 1.
Welle 4 korrigiert wenigstens 23% der Welle 3, öfter jedoch 38,2%. Normalerweise erreicht die 4 auch das Niveau der 4 von Welle 3. Innerhalb der Welle 4 wird in der Regel auch der vorher bestehende Trend leicht verletzt. Dies ist ein Anhaltspunkt dafür, dass die Finale 5 folgt.
Rising Wedges treten in der Regel nur in einer Welle 5 auf.
Divergenzen zwischen Indikatoren- und Preisverlauf werden meist gegen Ende einer Welle 3 und während einer 5 beobachtet. Ebenso sind in 5er Wellen nachgebende Umsätze charakteristisch.