| Auf einen Blick: mittelfristiger Status und erwartete Entwicklung |
| Trend-Status | / |
| Trendqualität | normal |
| Volatilität | / |
| Indikation | neutral |
1 bis 4-Tages-Ausblick September Future
SMI Future, Halbstunden-Chart über 15 Tage

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Was zuletzt geschah
Mitte Juli ist der SMI, nach mehrmonatiger Seitwärtsbewegung, wieder nach oben ausgebrochen. Die Kurse sind innerhalb von 3 Wochen um 16 Prozent gestiegen.
Dieser Aufwärtstrend ist vor nicht ganz 2 Wochen erneut ins Stocken geraten und der SMI auf höherem Niveau wieder in einer Konsolidierung.
Die Ausgangslage zum heutigen Handelsbeginn
Wir haben gestern ein Blutbad gesehen. Der FSMI notiert zwar auf demselben Niveau wie am vergangenen Mittwochmorgen. Gegenüber dem Hoch von Freitagmittag hat er aber 150 Zähler verloren. Die kurzfristige Perspektive liegt darum vielen Investoren besonders am Herzen.
Kurzfristig zählt, dass der FSMI den Bogen nicht überspannt. Das wäre dann der Fall, wenn die seit Freitagmittag laufende Mehrtages-Korrektur mehr als 4-5 Tage andauern und der Future relevante Unterstützungen (Zone 5810/50) preisgeben würde.
Bisher war dies nicht der Fall. Für die Rückschläge der vergangenen Tage fehlt eine eigentliche Trendindikation. Den einzigen Trend, den es seit zwei Wochen gibt, ist jener zu immer ausschweifenderen Schwankungen. Am Freitag noch reichte dies zum Erreichen eines neuen Hochs, nun eben zu einem neuen Tief.
Ein sich expandierendes Dreieck oder fachmännischer, ein Broadening Pattern, ist eine eher selten anzutreffende Struktur. Sie ist theoretisch für Trader sehr interessant. Faktisch führt sie aber auch diese oft zur Frustration, weil der Markt sowohl neue Hochs und Tiefs schreibt, jeweils kurz danach aber den Rückzug antritt.
Für mittelfristige Investoren ist die Struktur ein Pausen-Signal und Anzeichen eines sehr nahen, aber noch nicht erreichten Markt-Tops. Broadening Patterns bilden sich dann aus, wenn die Markt-Teilnehmer zuvor stark polarisierte Zukunfts-Perspektiven eingenommen haben. Diese werden durch den charttechnischen Mühlstein zermahlen, bevor sich der Trend nochmals fortsetzt und in sein Finale mündet.
An diesem Punkt sei daran erinnert, dass Anfang vergangener Woche in unserer Meinungsumfrage sehr ausgeprägte Ansichten zum Vorschein kamen. Und, dass nur ein paar wenige Tage später gegen Ende vergangener Woche, die Anzahl der Mahner stark gestiegen ist, weil die scheinbaren Anzeichen einer Top-Bildung unübersehbar geworden seien.
Doch der Markt tut meistens nicht, was die meisten wollen.
Darum: Warten wir mal ab, was die nächsten Tage wirklich bringen. Während der Markt Anfang Monat an Übersättigung zu leiden begann, könnten nun gerade die vergangenen Tage dafür sorgen, dass er bald neues Kanonenfutter findet.
Tagesgeschäft
Der Kursrückgang der vergangenen Handelsstunden gibt strukturell wenig her. Auch die Indikatoren haben, ausser dass sie einen leidlich überverkauften Markt zeigen, wenig zu bieten.
Hinweise, dass der FSMI gestern Mittag bei 5860 schon seinen Tiefpunkt erreicht hat, gibt es damit allerdings auch noch nicht.
Aus solchen kurzfristigen Mustern wie dem vorliegenden Ziele abzugewinnen, ist eine kritische Sache, weil verhältnismässig nur ungenau möglich. Aktuell lässt sich für die Abwärtsbewegung ein potenzielles Tiefst bei 5830 ermitteln. Eine kleinere Unterstützung gibt es noch bei 5845/50. Das Erreichen beider Levels wäre mittelfristig irrelevant.
Widerstände gibt es bei 5900/05 und, dann schon verhältnismässig stark ausgeprägt, bei 5935/30. Letztere Marke ist denn auch der Markstein, an dem die vorläufige Vorherrschaft der Baissiers wieder gebrochen würde.
Preis-Clusters SMI Future
Widerstand (~): 5905, #5930, 5980, 6025
Unterstützung (~): #5845, 5830, 5760, 5700
# = Range oder bedeutsamerer Cluster
Umrechnung der Levels für SMI-Index: FSMI September + ca. 5 Punkte
Kontext: Mittelfristige Situation
Am 9. März ist der SMI in einen neuen, positiven Mehrmonats-Trend eingetreten. Dieser Basis-Trend ist vor 5 Wochen in seine dritte Entwicklungsstufe getreten.

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