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Trends und herausragende Konstellationen
Finanzwerte im Fokus(red)
6.06.10 16:00

Finanzwerte: Hinausgeschoben, nicht aufgehoben

Bei den Banken fallen die vielen, während der vergangenen 3 Wochen aufgebauten Dreiecksstrukturen auf. Innerhalb dieser hat sich das Geschehen zuletzt zwar etwas beruhigt. Die Kurse haben sich sequenziell erholt.
Da es sich aber um Konsolidierungs-Pattern handelt, ist später eine Fortsetzung der Mitte April begonnenen Abwärtsbewegung zu erwarten.
Beispielhaft die Entwicklung von UBS (Chart unten), die im Strategie-Horizont schon Mitte April Verkaufsimpulse aussandte (siehe unseren UBS-Special vom 10.4.). Auch CS Group und Julius Baer (Chart) und GAM (Chart) heben sich im mittelfristigen Zeithorizont da nicht wesentlich (positiver) ab.

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Die Versicherungswerte haben günstigere Parameter. Speziell Zurich FS (Chart) hebt sich positiv ab. Hier können wir uns vorstellen, dass sich über die nächsten Wochen ein Seitwärtstrend ergibt. Gesamthaft fehlen uns bei den Versicherungen aber Potenziale, welche über Trading-Potenziale hinausgehen. Am schwächsten: die aus dem Index fallende Swiss Life.

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Chemie und Industrie: Besser gehts nicht (mehr)

Die bislang noch überdurchschnittlich starken Chemiewerte haben sich während der vergangenen Wochen abgeschwächt. Wir sehen hier aufgrund der sektorweit auffallend häufigen Flaggen-Strukturen während der kommenden 1-3 Wochen ein gewisses Aufwärtspotenzial. Doch über das Trading hinaus dürfte das nicht reichen. Hinsichtlich der kommenden 2 Monate zeichnet sich sogar eine Entwicklung vom Outperformer zum Underperformer ab. Hier finden Sie einen Special zu Clariant, der vertieft auf diese Tendenzen eingeht.
Positiv: Sika, für die mit Blick auf die kommenden 1-3 Wochen sogar ein neues Jahreshoch in Griffweite ist.

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Die Industriewerte haben eine überdurchschnittliche Technik. Diese zieht sich von Kühne + Nagel bis zu Sulzer (Chart) durch. Auch hier ist das Aufwärtspotenzial aber wegen der ungünstigen Gesamtmarkttechnik zunächst auf die schon Anfang April erreichten Kurshöhen beschränkt. Besonders interessiert natürlich die stark gebeutelte, Mitte Monat in den SMI vorstossende Transocean. Der Titel zeigt seit 2 Wochen schon merkliche qualitative Verbesserungen und wir können uns vorstellen, dass es hier in Kürze zu Kaufsignalen kommt (die im Augenblick aber noch ausstehen).

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Pharma: Slow down

Die während Wochen schon sehr schwachen Pharmawerte zeigen Verbesserungen. Für einen direkten Kauf reichen diese jedoch noch nicht aus.
Wir gehen davon aus, dass sich hier auf dem Weg grosser Schwankungen durch den Juni hindurch eine (volatile) Bodenbildung ergeben wird.
Der Technik von Novartis sind wir in diesem Special auf den Grund gegangen. Besondere Dynamik verheisst dabei Roche GS (siehe Chart).

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Food & Services: Einige Chancen

Auch hier sind Flaggen-Strukturen weit verbreitet. Das verheisst während der kommenden Wochen seitwärts ziehende bis sequentiell etwas höhere Kurse.
Herausragend dabei die Konstellation von SGS (Chart). Die qualitativen Parameter sind hier weit überdurchschnittlich und ein Break aus dem Flag könnte den Titel innerhalb der kommenden 2-6 Wochen durchaus auf 1550 bringen. Auch Lindt & Sprüngli (Chart) und Nestlé zeigen solche Pattern, haben aber qualitativ etwas weniger starke Parameter. Zu Nestlé finden Sie hier unseren Special vom 22. Mai. Barry Callebaut (Chart) bietet für Trader die kurzfristig wahrscheinlich am interessantesten Ausgangslage. Die relevanten Widerstände liegen hier in unmittelbarer Griffweite und ein Break könnte schon in Kürze eine Squeeze auslösen.

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