Dollar: der mittelfristige Status
Der Dollar befindet sich seit Ende Februar in einem neuen, zyklisch bedingten (mittelfristigen) Schwächetrend. Nach unserer Einschätzung kommt diesem mittelfristigen Schwächetrend aus der längeren Mehrmonats-Sicht die Rolle einer Gegenbewegung zu. In der am 3. März erschienen Dollar-Roadmap (in den «Invest.ch Business Services» enthalten, sonst separat zu erwerben) sind wir frühzeitig auf den Umfang und die zeitliche Dauer dieser Konsolidierung eingegangen. Darin haben wir auch Lösungswege für Ihre eigene Entscheidungsfindung aufgezeigt.
Blicken wir doch an diesem Punkt einmal auf die vergangenen Wochen zurück. Erinnern Sie sich etwa an die Schlagzeilen von Ende Februar, die erklären sollten, warum der Dollar noch stärker werden sollte? Es ist wie immer, bei solchen Argumentationsketten für oder wider ein Asset: Wenn man sie so breit treten und der Allgemeinheit erklären kann, dann sind sie auch opportun und im Markt schon weitgehend einpreist. Schön geschrieben, aber wertlos. Die muss man sich als Investor leisten können.
Dollar: die Analyse und der Ausblick
Während der vergangenen zwei Handelstage war der Dollar erstmals seit längerem wieder für jedermann sichtbar unter Druck. Noch mehr als die US-Notenbank werden dadurch während der nächsten Tage die spätzyklischen Dollar-Promotoren in Sachzwänge geraten.
Seit mehr als einem Monat haben Sie mit ihren Geschichten keinen Erfolg mehr. Nun geraten sie zusehends unter Zugzwang und brauchen Argumente, um sich anzupassen.
Die aktuelle Mehrwochentechnik hat seit etwa 20. Februar ein negatives Framing. Das wird sie voraussichtlich auch über die kommende Woche hinaus behalten. Während Gründe pro Dollar bestenfalls zu einer Stagnation führen, werden negative Nachrichten den Dollar stärker treffen. Und mit den tieferen Kursen werden bei den Investoren auch die Zweifel wachsen, ob der Dollar im Dezember wirklich "gedreht" hat. Dies könnte dann im Mehrtages-Bereich auch zu einer vorübergehenden Beschleunigung des im Februar noch langsamen, sich jetzt jedoch beschleunigenden, Meltdown führen.
Werden wohl einige der Gründe contra Dollar, die wir in unserem USA-Special vom 19. Februar aufgezählt haben, bald im breiteren Markt diskutiert?
Hinweis: Genaue Projektionen finden professionelle Investoren immer in unseren Dollar-Roadmaps. Ein kostenfreies Musterexemplar (Ausgabe vom 17. November) finden Sie hier.
Unsere Vorgehens-Strategie
(wird nur bei Usern mit "Business Services" eingeblendet)
USDCHF im Bild
| Mittelfristiger Status und erwartete Entwicklung |
| Genereller Trend-Status | / |
| Trendqualität | weich |
Widerstand/Support, pot. Preisziele
Widerstand (~): 1.0660, 1.0700, 1.0750
Unterstützung (~): 1.0570, 1.0420, #1.0295
Wir erwarten den US-Dollar gegenüber dem CHF während der kommenden...
- 1-2 Wochen gleichbleibend bis schwächer;
- im Zeitraum >4 Monate, erwarten wir den Dollar deutlich schwächer;
Details zu den strukturellen Verläufen finden Sie in der Dollar-Roadmap.

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EURUSD im Bild
| Mittelfristiger Status und erwartete Entwicklung |
| Genereller Trend-Status | / |
| Trendqualität | inkonsistent |
Widerstand/Support, pot. Preisziele
Widerstand (~): #1.3850, 1.4010, #1.4150
Unterstützung (~): 1.3660, 1.3400, #1.3200
Wir erwarten den US-Dollar gegenüber dem EUR während der kommenden...
- 1-2 Wochen schwächer, möglicherweise sogar akzentuiert schwächer;
- im Zeitraum >4 Monate deutlich schwächer;
Details zu den strukturellen Verläufen finden Sie in der Dollar-Roadmap.

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