Begriffe: Cui bono,

Cui bono

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Roland Vogt - Markt-Stratege

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Der römische Redner Marcus Tullius Cicero machte das Zitat unsterblich, indem er es in seiner berühmten Verteidigungsrede «Pro Roscio Amerino» (80 v. Chr.) verwendete.

Er verteidigte einen Mann, der angeklagt war, seinen Vater ermordet zu haben. Cicero nutzte die «Cui bono?»-Frage, um zu beweisen, dass der Sohn kein Motiv hatte (er profitierte nicht), während die Ankläger durch den Tod des Vaters dessen Vermögen an sich reissen konnten. Cicero argumentierte also: Wer den Profit hat, hat vermutlich auch die Tat begangen.